Stufenweise Wiedereingliederung / Rekonvaleszenz

Die Regierung von Schwaben informiert: Einheitlicher Informationsstand zur stufenweisen Wiedereingliederung (kurz: Reko) bei verbeamteten Lehrkräften

Nach i. d. R. längeren Erkrankungen kann es hilfreich sein, dass Lehrkräfte den Dienst ausnahmsweise im Rahmen einer Reko mit reduzierter Stundenzahl antreten, obwohl noch keine volle Dienstfähigkeit vorliegt.

Hierzu ist der Regierung von Schwaben ein aussagefähiges fachärztliches Attest auf dem Dienstweg vorzulegen. Dieses muss der Regierung 10 Tage vor dem geplanten Dienstantritt der Lehrkraft mit reduzierter Stundenzahl vorliegen. In diesem fachärztlichen Attest muss neben einer Diagnose, einer Aussage zum bisherigen Krankheits- und Therapieverlauf und einem konkreten Zeitplan (Dauer und Anzahl der Stunden) auch eine Prognose enthalten sein, wann mit der Wiederherstellung der vollen Dienstfähigkeit gerechnet werden kann. Die ausschließliche Vorlage eines Wiedereingliederungsplans ohne Diagnose und näheren Angaben ist nicht aus-reichend.

Das fachärztliche Attest kann in einem gesondert verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Vertrauliche Arztsache" bei uns eingereicht werden. Die Unterlagen werden nach Erhalt dem Amtsarzt zur Entscheidung vorgelegt. Die Lehrkraft erhält danach eine schriftliche Entscheidung über die beantragte Maßnahme. Unbedingt erforderlich sind die zeitnahe Meldung des Dienstantrittes der Lehrkraft (schriftliche Dienstantrittsanzeige) sowie die erfolgreichen Stundensteigerungen (nur per E-Mail oder Fax). Die Meldungen sollten unaufgefordert der Regierung vorgelegt werden. Dabei bitten wir auf die Richtigkeit der Angaben (Datum, Stundenzahl etc.) zu achten.

Wir machen darauf aufmerksam, dass keine Rekos genehmigt werden, bei denen die Anträge die genannten Voraussetzungen nicht erfüllen. Eine rückwirkende Genehmigung der Reko ist nicht vorgesehen. Ein Dienstantritt mit reduzierter Stundenzahl, ohne die notwendige Genehmigung der Regierung von Schwaben, könnte Nachteile für die Lehrkraft haben (z.B. Verlust des Unfallschutzes).

 

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